Von blankem Blech zum Cluster-Node — in der Oberfläche.
Verwaltung für Kubernetes-Cluster auf Talos Linux. Ein Go-Binary läuft ausserhalb des Clusters und spricht die Talos-Maschinen-API direkt an. Die Alternative zu Sidero Omni — und der schärfste Unterschied steht in der Lizenz: Omni ist BUSL-1.1 und im Eigenbetrieb produktiv nur mit Enterprise-Vertrag zu haben. holzkube-manager ist AGPL-3.0.
Das «ausserhalb» ist der ganze Punkt. Wer einen Cluster wieder hochbringen muss, kann kein Werkzeug brauchen, das in ihm läuft: kein Datenbankserver, kein Helm-Chart, kein Kubernetes, um Kubernetes zu verwalten. Ein Binary, ein Zustandsverzeichnis, HTTPS mit selbst erzeugtem Zertifikat beim ersten Start.
Provisioning
Schematik in der Image Factory bauen, Maschine im Wartungsmodus finden, Config anwenden, Node tritt bei. Kein PXE-Skript, kein ISO von Hand.
Upgrades
Talos und Kubernetes rollend, Node für Node, mit Health-Gate dazwischen — der nächste erst, wenn der vorige wieder gesund ist.
Konfiguration
MachineConfig ansehen, patchen, Diff vor dem Anwenden. Erst der Probelauf, dann die Änderung.
Inventar
Nodes, Health, Talos- und Kubernetes-Version, Dienste, Logs im Verlauf.
Audit
Jede Änderung als Hash-Kette, geprüft beim Start und nicht auf Knopfdruck. Ein Bruch steht in der Oberfläche. Das ist Manipulationsnachweis, kein Manipulationsschutz — und es sagt das auch so.
Sicherheit
--dry-run verweigert jeden schreibenden Aufruf im Transport, nicht in der Oberfläche; ein Test zählt jede Mutation durch und prüft, dass am Node nichts ankommt. --sudo-window begrenzt, wie lange eine Re-Authentisierung Zerstörendes erlaubt.
Phase 1 steht: Binary, HTTPS, Einrichtung, Login, Zustandsspeicher und Audit-Log. Die Talos-Anbindung entsteht gerade — Transport, Image Factory und ein Simulator, gegen den die Verträge geprüft werden. Bis sie fertig ist, gibt es keine Node-Ansicht, und die Oberfläche sagt das an jeder Stelle selbst.

